Ignaz-Rive-Stiftung fördert weiter

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Ignaz-Rive-Stiftung fördert weiter

am 19. Juli 2007 17:55 Uhr

Dorsten Insgesamt zwölf soziale Einrichtungen können in diesem Jahr aus den Überschüssen 2006 der Ignaz-Rive-Stiftung in Dorsten unterstützt werden.

Die 42 000 Euro, die jetzt durch den Stiftungsrat zu vergeben waren, sollen u.a. einige Seniorenbegegnungsstätten, Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, Projekte im Rahmen der Unterstützung sozial schwächerer Menschen und den Hospiz-Dienst in Dorsten zufließen.

Die Ignaz-Rive-Stiftung ist im Ursprung eine private Stiftung, die notleidende Familienmitglieder der Rive-Familie, die in aller Welt verstreut leben, unterstützt.

Die Überschüsse aus der Ignaz-Rive-Stiftung fließen seit einigen Jahren in soziale Projekte der Stadt Dorsten. Bereits in den Vorjahren konnten damit zahlreiche Gruppen und Initiativen ihre Angebote aufrechterhalten oder verstärken.

Unterstützt werden: Seniorenbegegnungsstätten in den Stadtteilen Holsterhausen, Hervest und Wulfen, das katholische Ferienwerk und die ev. Kirchengemeinde Dorsten im Rahmen der Kinderferienhilfe, die Ketteler-Schule als Förderschule, die Dorstener Tafel, das Jugendkloster Kirchhellen (Projekte Pater Pauly), der Sozialdienst katholischer Frauen, der Deutsche Kinderschutzbund, der Freundeskreis Menschen in Not.

Auch für den weiteren Aufbau des Hospizdienstes werden Mittel bereitgestellt.

Dorstener Tafel eröffnete neue Räume

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Wulfen – Die Zeiten des Kellerkindes sind vorbei: Die Dorstener Tafel eröffnete gestern neue helle Räume an der Dimker Allee 20.

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100 Quadratmeter Fläche, die vom Caritasverband Dorsten angemietet wurden, stehen nun zur Verfügung. Nebenan befindet sich noch die Sozialstation der Caritas. Doch mit dem geplanten Umzug nach Lembeck im September sollen weitere 100 Quadratmeter für Küche und Essraum der Tafel hinzukommen.

Zweieinhalb Jahre war die Tafel im Keller der evangelischen Kirche in Wulfen untergebracht – ein Provisorium. Mit großem Elan wurde deshalb die Instandsetzung der Räumlichkeiten an der Dimker Allee in Angriff genommen.
Die erfolgreichen Verhandlungen bis zum Mietvertrag hatte Josef Vrenegor geführt. Die Dorstener Arbeit sorgte für den schnellen Umbau der Räume. Bis zur letzten Minute halfen die rund 60 Ehrenamtlichen der Tafel beim Umzug mit.

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Jetzt kann auf der großzügigeren Fläche ein breiteres Warensortiment gelagert werden. Außerdem ist in einer großen Kühlzelle mehr Platz für Joghurt & Co. “Für die Anlieferung der Waren ist die elektrische Tür ideal”,
freute sich die ehrenamtliche Geschäftsführerin der Tafel, Hedwig Schnatmann.

Der Kreis der Bedürftigen, die regelmäßig im Tafelladen einkaufen, ist in den letzten Monaten stark gewachsen. Statt 100 wurden jetzt 300 Berechtigungskarten ausgegeben. “Damit versorgen wir etwa 900 Personen mit
günstigen Nahrungsmitteln. Viele Hartz IV-Empfänger sind darunter”, erklärte Hedwig Schnatmann.

Bürgermeister Lütkenhorst, der gestern offiziell die Schirmherrschaft über die Dorstener Tafel übernahm, stellte das Projekt in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang. Er sei froh über die Initiative, aber
auch traurig über deren Notwendigkeit.

Pfarrer Egbert Schlotmann würdigte die Dorstener Tafel als ein Zeichen christlicher Nächstenliebe. Er wünschte sich: “Alle Menschen, die hier herein kommen, sollen es aufrecht tun können.”

Mit dem evangelischen Pfarrer Daniel Eickmann-Gerland überreichte Schlotmann ein Kreuz aus Nicaragua, das “als Zeichen der Liebe, die von Gott ausgeht und den Menschen zugewandt ist”, die Räume schmücken soll. – siwi

Mittwoch, 15. Februar 2006 | Quelle: Dorstener Zeitung, Fotos: (C) Eggert